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Mr.Rod
Dieser junggebliebene Nachtschwärmer ist nicht nur seit Ende der 80`iger verliebt in elektronische Klänge sondern er fabriziert seither auch eigene musikalische Kunstwerke. Nach seinen Anfängen als Freundeskreis-Plattendreher und Barjockey entwickelte er sich weiter zu einem der beliebtesten DJs im Rhein-Main Areal. Nach dem sein restlicher Werdegang relativ typisch ist, möchten wir fortan die Unterschiede zu seinen Artgenossen hervorheben: Wer Mr.Rod kennt weiß, dass er selbst den Unterschied ausmacht! Seine besondere Art ist es, sein positives Wesen, das sofort auf seine Mitmenschen überspringt, der außergewöhnlich liebevolle Umgang mit den Vinylscheiben und seine streichelnden Finger, die über das Mischpult fliegen – das alles und noch viel viel mehr macht Jörg alias Mr. Rod so extrem sympathisch. Er ist einfach eine erheiternde Frohnatur, bei der man sofort merkt: er ist im Raume anwesend. Doch kommen wir zurück zu seiner Musik, obwohl es doch etwas schwer fällt ihn nicht weiter zu beschreiben, aber er ist ja nicht nur sympathisch, sondern ebenso ein qualifizierter DJ & Produzent. Irgendwann fing er wohl an seine zweite Liebe zu entdecken: die Zuneigung für wohlklingend sphärische Chill-Ambients, eine Gattung der elektronischen Tanzmusik, nur eben etwas ruhiger. So gründete er direkt ein bis heute existentes Projekt „Phonosynthese“ und erschuff zugleich in diesem Rahmen „Lebensstrom“ (2002) und Waldall (2005), die er auf dem legendären Label „Elektrolux“, heute E-Lux, veröffentlichte. Mittlerweile zählt Mr.Rod zu den hauseigenen DJs des Level 6 in der Kasinostr. 60 in Darmstadt, dem höchstgelegensten Club dieser Studentenmetropole. Anzukündigen ist seine neuste Scheibe, die gemeinsam mit Paul Brtschitsch und Malte auf Resopal Rec. Erscheinen wird. Zudem ist er auch ein Teil der Rootknox Familie und lebt seine „hyperaktiv-sympatisch-kreative“ Ader sowohl als DJ, Produzent, aber auch als Videoproduzent an Paul Brtschitsch`s Seite aus.
FLIXX
Hinter der auf den ersten Blick eher unauffälligen, fast zaghaften Fassade des in Darmstadt geborenen Vinylakrobaten steckt weitaus mehr: stellt man ihm 2 Turntables vor die Nase, startet sein musikalisches Triebwerk, das inzwischen über 10 Jahre Entwicklungszeit hinter sich gebracht hat. Eine ruhige Minute mit ihm lässt erkennen wie tiefgründig, unbefangen, authentisch und bodenständig er doch ist. Und das widerspiegelt sich auch in seiner Musik, sein Element, aus der er seine Kraft schöpft, die Energie für seinen Motor, die wie Zündfunken auf sein Publikum überspringen. Die Anfänge seiner Liebe zur Musik – das entspricht vermutlich der Story der meisten guten DJ’s – finden sich in der vertrauten Umgebung der Familie. Mit Freunden im Gepäck ging seine Reise weiter durch die städtischen Tanzbunker. Im derzeit höchsten tanzbaren Club der Wissenschaftsstadt Darmstadt – das Level 6 in der Kasinostr. 60 – hat er inzwischen länger Station gemacht und eine zweite Heimat gefunden. Einerseits sind zehn Jahre eine verdammt lange Zeit um persönliche Erfahrungen zu machen, andererseits vergeht die Zeit mit der Musik wie im Flug! So hat Felix alias Flixx nicht nur eine außerordentliche Verbundenheit zum Schwarzen Gold sondern ebenso eine unbändige Leidenschaft für die Kunst des Erzeugens von Tönen durch rhythmisches Hin- und Herbewegen laufender Vinyls entwickeln können: die bewusste Manipulation der Schallplatten und das Zusammenfügen von Tracks in einem neuen Kontext. Voller Hingabe bewegt er sich gerne in den verschiedensten elektronischen Stilrichtungen, ob nun kratzige Acid Hymnen, gebrochene Drum & Bass Beats oder auch mal herzhafte Drills, Drags sowie Punches aus dem Turntablism Sektor. Mittlerweile ist Flixx ein unentbehrliches Mitglied der „L6-BasslineResidentGroove-Family“ und ist hier mehrmals im Monat live zu hören. In diesen Nächten kann man sich auf minimal Tech orientierte Klänge mit einem unwahrscheinlich hohen Verständnis und Fingerspitzengefühl in Bezug auf die technische Umsetzung freuen.
Basti Pieper
Neben dem ersten Weltraumflug des Spaceshuttles „Columbia“ (12.04), dem Sendestart des ersten ARD-Krimis „Tatort“ (28.06) oder die Nutzung der Compact Disc (CD) dürfen wir auch die Geburt von „Basti Pieper“ an der Bergstraße zu den Meilensteinen des Jahres 1981 einreihen. Mit gerade mal jungen 18 Jahren beginnt Basti seine ersten musikalischen Gehversuche hinter den Plattentellern. Nur 4 Jahre später - 2003 - konnte er bereits eine feste Position im Frankfurter U60311 und im Darmstädter Room106 für sich verbuchen und sich so einen Platz an der Seite weiterer Legenden ergattern. Zugleich schlägt Basti durch seinen „neuen“ Sound ein neues musikalisches Kapitel in der Region auf. Nicht mal ein Jahr später startet er neben seinem Künsterdasein eine zweite Karriere als Veranstalter, Event-Dekorateur und Technik-Verleiher. Parallel dazu baut er seine musikalischen Grundkenntnisse weiter aus und beginnt die Mitarbeit bei „Delirium Rec.“, einem Frankfurter Plattenladen in dem schon ganz andere legendäre Helden der Nacht gearbeitet und Erfahrungen gesammelt haben: Ricardo Villalobos, Toni Rios, Chris Wood, Ata und Heiko MSO, um nur ein Paar zu nennen. Aus dem innovativen Gedankengut, das sich im Rahmen seiner vielfältigen Tätigkeit etabliert hat, erwuchs z.B. auch die erste elektronische Bootstour der Region unter dem Namen „Friendship“. Seither kann Basti Pieper mehr als 150 eigene Veranstaltungen für sich verbuchen und seine Reise ist noch immer nicht beendet! Bis heute ist sein Motto „aus Liebe zur Musik! – Unser Vermächtnis ist unser Nachwuchs“ stets Programm. 2007 gründete er sein Plattenlabel und Darmstädter Projekt mit dem bezeichnenden Namen „Herz ist Trumpf“, das die Welt der Musik erobert. Unter gleicher Flagge erschuf er schließlich auch das Sublabel „Herz ist Trumpf – Subtil“. Immer noch nicht vollends ausgelastet, veröffentlichte er selbst seine erste eigene Produktion „ Loop den Tag – Pieper & Dalinger“ im Jahre 2008.
T.ME
(Kaliber7 / Analog übers Kuckucksnest) Angetrieben von Elektronischer Musik im Jahre 97 und überwältigt von den legendären Electric-Circus-Abenden im Robert Johnson, beschloss Tom.Me damals kurzerhand die Anschaffung von nötigem Equiqument, um die Beats auf den richtigen Weg zu bringen. Am Anfang bestand die Auswahl noch aus saftigen Vocal-House-Geschichten, aber auch hier war früher oder später eine klassische techhousige Entwicklung absehbar, was sich schliesslich auf unzähligen Übungsstunden diverser AfterHours bemerkbar machte. Mit dem Einzug in den Frankfurter Raum kammen erste Abende in Bars und kleineren Läden wie der Vinylbar, Tanzhaus West bis zur Lounge des damaligen 190Eastes und auch der Monza Lounge Ende 2002. Nach einer Pause im Jahre 2003 ging es weiter und der Sound definierte sich zunehmend in Richtung einer verspielten Mischung aus Techhouse, Techno und Minimaleren Sachen; House dabei nie zu vergessen. Anfang 2007 holte die Frankfurter Kaliber7 Künstlerverbindung Tom.Me mit an Bord unter deren Label er seitdem auch auftritt. Ende 2007 kreuzten sich die Wege mit dem Elektrolux-Mann Mr.Rod, was in dem Projekt "Analog übers Kuckucksnest" mündete.
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